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Samstag, 12. bis Samstag, 19. Oktober 2024

Reisebericht Brigitte Langhart |
Inselhüpfen Kvarner Bucht - Schiff & Velo

Unsere Reisentesterin war wieder in unserem Auftrag unterwegs: Diesmal in Kroatien - Inselhüpfen mit der My Alpha. In ihrem Bericht erzählt sie uns von ihren Eindrücken und Erlebnissen von unterwegs.

Mitte Oktober – eine Velotour in Kroatien? Etwas skeptisch verfolge ich die Wetterprognosen bereits Wochen vor dem Abreisetermin. Einen Tag zuvor macht mir aber etwas ganz anderes Sorgen: Zahnschmerzen. Sind diese nun vorübergehend oder könnte daraus etwas Langfristiges entstehen ... kurzum: eine Schmerztablette auf die Nacht und schon ist das Problem gelöst. Guter Dinge kann die Reise morgens um 5 Uhr ab Stammheim losgehen. Beim Zubringerort in Wiesendangen warten weitere Reisevögel und so «schwärmen» wir aus in Richtung Rütihof und dann ab in den Süden...

1. Tag | Samstag, 12. Oktober: Schweiz – Rijeka

In Rütihof stehen zwei Busse bereit, beide mit dem gleichen Ziel: «Inselhüpfen» in der Kvarnerbucht. Unser Chauffeur, der Hermann aus dem Südtirol, ist zugleich auch einer unser drei Velo-Guides. Zusammen mit Edi wird er uns durch die kommende Woche begleiten. Die Fahrt über die wieder eröffnete Axenstrasse, durch den Gotthard-Tunnel verläuft ohne grosse Staus. Nach Mailand unterbrechen wir die Fahrt für die Mittagspause und parkieren neben dem «Aria»-Bus, was mir fast zum Verhängnis wird. Man kennt seine Mitreisenden noch nicht und setzt sich in der Autobahnraststätte einfach neben die Schweizer, die bereits an einem Tisch sitzen. Angeregt unterhält man sich und schlendert anschliessend wieder zu den Twerenboldbussen. Etwas verwundert muss ich feststellen, dass mein Sitzplatz bereits besetzt ist – kein Wunder, es ist der «Aria»-Bus. Somit ich der Fall rasch geklärt und sorgt ausser für Erheiterung für keine weiteren Problem. Denn «mein» Bus fährt erst 10 Minuten später weiter Richtung Padua. Unsere Reise verläuft ohne Zwischenfälle und wir erreichen unser Ziel, die Hafenstadt Rijeka abends um 19.30 Uhr, wo es bereits schon dunkle Nacht ist. Die beiden Yachten stehen bereit und innert kürzester Zeit sind die Zimmer bezogen. Die Fahrräder sind wie von Geisteshand vom Veloanhänger auf die Schiffe verladen worden. Wir treffen uns im Salon, wo uns der einheimische Zoran, der dritte Guide, die ganze Crew vorstellt: Zimmermädchen, Kellner, Koch und Gehilfin, zwei Matrosen und – den Kapitän! Mit einem «Pelinkovac», ein typisch kroatischer Kräuterlikör, stossen wir auf die bevorstehende Reise an: Zivjeli oder Prost, was uns im Moment doch noch etwas einfacher über die Lippen kommt. Die Überfahrt zur Insel Krk erfolgt erst am Sonntagmorgen, so können wir unsere erste Nacht auf dem Schiff in aller Ruhe ohne Motorenlärm geniessen. Nach einem typisch kroatischen Nachtessen gefolgt von einem viel zu grossen Schokoladen-Dessert, ziehen sich die meisten Gäste früh zurück in ihre Kabinen.

2. Tag | Sonntag, 13. Oktober: Insel Krk

Nach einer ruhigen Nacht im Hafen von Rijeka fährt das Schiff nun Richtung  Krk, der grössten Insel in der Kvarnerbucht. Frühstück gibt es um 8 Uhr; das können wir gemütlich während der Überfahrt geniessen. Die Wolken am Himmel tanzen munter umher und lassen uns etwas an den guten Wetterprognosen zweifeln. Ziemlich warm eingepackt drehen wir im Hafen von Njivice unsere erste Runde mit den tollen Miet-E-Bikes. Perfekt. Über Naturstrassen geht es zuerst durch hügeliges Gelände, aber bald fahren wir wieder auf geteerten Strassen. Immer wieder treffen wir auf unsere zwei anderen Gruppen, denn heute gibt es keine verschiedenen Stärkeklassen. Leider haben wir bald einmal die erste Panne: die Pedale beim Mietvelo von Claudia hat sich gelöst und wie es nach etlichen Versuchen aussieht, kann diese nicht repariert werden. Die Tour verzögert sich dadurch etwas, aber wir kommen doch noch pünktlich zum Mittagessen in Vrbnik. Auf den Tischen stehen verschiedene Sorten Wein, wir sind aber hauptsächlich durstig und hungrig. Das Fleisch-Käse-Plättli ist schnell vertilgt, die Weinflaschen bleiben meistens unangetastet, was das Servicepersonal fassungslos zur Kenntnis nimmt. Nach einem kurzen Stadtbummel geht es weiter quer über die Insel mit einigen Höhenmetern Richtung Krk. Dort besichtigen wir mit Zoran die pittoreske Altstadt und um 17.30  Uhr parkieren wir die Räder in Otok Krk, wo die „My Alpha“ uns erwartet. Um 19 Uhr – frisch geduscht – versammeln wir uns wieder im Speisesalon, serviert wird eine dampfende Kürbissuppe, gefolgt von Salat, Braten und Gemüse … mit Heisshunger wird alles verspeist – auch das herrlich luftige Tiramisu. Die Guides stellen uns kurz das morgige Programm vor und stehen uns für jegliche Fragen gerne zur Verfügung.

3. Tag | Montag, 14. Oktober: Insel Rab

Pünktlich um 8 Uhr legt die «My Alpha» ab, pünktlich starten wir auch unser Frühstück d.h. auf den Gong genau. Um 10 Uhr beginnt unsere Tour im Norden von Rab, in Lopar. Heute bin ich Gast in der Gruppe von Edi. Anfangs fahren wir auf asphaltierten Strassen, aber schon bald geht es über teilweise holprige Feldwege. Bevor es etwas zu Murren gibt, sind wir aber wieder auf ruhigen Landstrassen und sogar Radwegen. Der Verkehr ist sehr mässig, denn die Nachsaison hat begonnen. Viele Restaurants und Läden sind bereits geschlossen, nur wenige Touristen – hauptsächlich Velofahrer aus der Schweiz und Deutschland nutzen das angenehme Klima, um eine letzte Tour zu geniessen.

Die Tage werden immer kürzer und so ist bereits um 18.30 Uhr ziemlich dunkel. Um die Mittagszeit erreichen wir den Hauptort Rab. Das reizende Hafenstädchen ist überschaubar und lädt zum Flanieren ein. Aber auch hier sind die meisten Geschäfte geschlossen. Mittagessen gibt es heute auf dem Schiff, aber bereits um 14.30 Uhr werden die letzten 22 km für heute unter die Räder genommen. Ohne mich. Zoran hat versucht, einen Zahnarzttermin für mich abzumachen – erfolglos. Man hat mich in den Notfall im Spital verwiesen. Also radle ich gemäss Google Maps in das knapp 10 Minuten entfernte Spital. Der Empfang ist geschlossen und die Aufschriften auf den Wegweisern und Tafeln muss ich alle zuerst mit dem Handy übersetzen – wie haben wir früher all diese Hürden genommen? Endlich finde ich im Notfallraum eine Glocke und ein netter junger Mann weist mich in den zweiten Stock. Die Sprechstunde dort ist aber nur bis 14 Uhr und es ist genau 30 Minuten später ... auch mein Klopfen an der Tür bleibt ohne Erfolg. Zahnschmerzen werden somit weiter mein treuer Begleiter bleiben ... in der Zwischenzeit sind die Gruppen schon gestartet und kreuzen mich bei meiner Heimkehr zum Schiff. Auf ein Mitfahren verzichte ich, denn ich muss dringend Nachschub an Schmerztabletten auftreiben und vielleicht auch etwas Schlaf nachholen. 

4. Tag | Dienstag, 15. Oktober: Insel Pag

Während dem Frühstück – ausnahmsweise einmal schon um 7.30 Uhr – fährt unsere Yacht zur Insel Pag und legt im Norden im Hafen von Tovarnele/Lun an. Von dort radeln wir wieder in drei Gruppen los; es geht über eine Landzunge Richtung Novalja. Unzählige Olivenbäume säumen unseren Weg. Wir fahren auf der Hauptstrasse und kommen zügig voran, denn nur wenige Autos sind  in der Nebensaison unterwegs. Nach rund 20 km erreichen wir Novalja, dort wartet bereits unser Schiff. Wer nun genug hat vom Velofahren, kann den Ort erkunden oder wie die Kroaten sagen würden: «Odmor» - also Pause machen auf der «Ma Alpha» ... die meisten nutzen das herrliche Wetter, um diese spezielle Insel weiter mit dem Rad zu erkunden. So fahren wir durch eine steinige Hügellandschaft weiter Richtung Süden nach Metanja. In diesem sonnigen Küstenort bleibt nicht viel Zeit, denn wir sollten spätestens um 13 Uhr wieder in Novalja sein.

Beim Rückweg nehmen wir den Küstenweg,  der etwas abenteuerlich ausgebaut ist. Teilweise sogar überschwemmt und wir zwängen uns ganz am Rand entlang, um ins Trockene zu gelangen. Aber schon bald geht es von den sandigen und steinigen Wegen wieder auf die Hauptstrasse. Dank rasantem Tempo – ohne Fotostopp – sind wir pünktlich beim Schiff und frisch geduscht, geht es zum Mittagessen. Herrlich – unsere Kreuzfahrt durch die Inselwelt Kroatiens ist sensationell. Am Nachmittag geniessen wir nun Sonne und «Dolce far niente» auf dem Schiff. Nach knapp drei Stunden auf dem Meer erreichen wir unseren nächsten Hafen, wo wir dann die Nacht verbringen. Die kleine Insel Zverinac scheint auf den ersten Blick fast unbewohnt. Tatsächlich wird hier aber Fischfang und Landwirtschaft betrieben. Auf einem Spaziergang durch den Ort entdeckt man überall Fässer mit frisch gepflückten Oliven, Mandarinenbäume in den überwucherten Gärten oder eben immer wieder irgendwo ein Fischernetz. Die Einheimischen grüssen freundlich und wie es scheint, haben sie noch nicht genug von den Touristen. Ein paar Gäste nutzen den wunderschönen Abend für ein Bad im warmen Meer – doch schon um 18 Uhr geht die Sonne unter und es wird merklich kühler. Schon bald gibt es Nachtessen an Bord – ein Buffet. Darauf freuen wir uns alle sehr, denn am Vorabend hat uns unser Kellner Branislav Fotos gezeigt, was uns heute erwarten wird.

5. Tag | Mittwoch, 16. Oktober: Insel Dugi Otok

Erneut starten wir den Tag mit einer Schifffahrt zur nächsten Insel. Wir erreichen Bozava an der Ostküste von Dugi Otok in weniger als einer Stunde und sitzen bald schon wieder auf dem Velo. Die Fahrt geht über einen Hügelzug ins westliche Veli Rat, wo wir den Leuchtturm bestaunen und nach weiteren Kilometern durch Buschwälder auf schmalen Wegen erreichen wir wie geplant einen Bunker. Das Interesse ist gering – denn wer möchte im Urlaub an den Krieg erinnert werden? Unsere Morgentour endet nach rund 25 km wieder bei unserem Schiff. Bald gibt es Mittagessen und das Schiff fährt los nach Mali Losinj. Die Überfahrt dauert gut 4 Stunden. Genügend Zeit sich auszuruhen, ein Bier zu trinken, zu lesen oder einfach die Fahrt durch die Inselwelt Kroatiens zu geniessen. 

Gemäss Programm werden wir um 18 Uhr einen Aromagarten am Rande der Altstadt besuchen. Dort wird unser Nachtessen serviert: Lamm unter der Glocke. Eigentlich wäre das genau mein Ding. Leider muss ich darauf verzichten, denn auf mich wartet tatsächlich die Zahnärztin Dolores. Endlich ein Termin, um meinen Zahnschmerzen den Garaus zu machen. Zoran, unser einheimischer Guide, kennt sich hier aus und bietet mir an, mich zu begleiten, da ich doch etwas knapp an Zeit bin. So sputen wir dem Hafen entlang, durch die Altstadt hinauf ins Wohngebiet. Ich werde in der Praxis bereits erwartet; Zoran verabschiedet sich wieder, um die Gruppe für die Aroma-Farm abzuholen. Schon eine halbe Stunde später stehe auch ich mit frohem Mut in diesem etwas verwunschenen Kräutergarten. Ein Zahnnerv war der Übeltäter, der mich die letzten Tage geplagt hat. So hoffe ich, nun doch noch ein paar genussvolle Resttage verbringen zu dürfen. Volle Kraft voraus!

6. Tag | Donnerstag, 17. Oktober: Mali Losinj und Cres

Upps – wer hat denn heute Morgen schon geputzt? – ist mein erster Gedanke, beim Verlassen der Kabine; bis ich realisiere, dass es geregnet hat! Das ist ja etwas ganz Neues. Mit dem Wetter sind wir diese Woche sehr verwöhnt worden und es ist auch heute so. Denn kaum sind die Fahrräder vom Schiff abgeladen, haben sich auch die Regenwolken verzogen. So radeln wir frohen Mutes von Otok Losinj Richtung Veli Losinj, alles wunderschön der Küste entlang auf sehr angenehmen Radwegen, vorbei an Pinienwäldern, mondänen Villen und Hotels. Angekommen im reizenden Hafen von Veli Losinj herrscht munteres Treiben. Vor den kunterbunten Häusern geniessen wir unsere Kaffeepause in vollen Zügen. Die Sonne lacht und wir natürlich auch – denn, wer hätte das gedacht nach diesem trüben Morgen. Nach rund 38 km erreichen wir Osor, wo auch unser Schiff bereits angekommen ist; somit steht einem fantastischen Mittagessen aus der Schiffsküche nichts im Wege. Am Nachmittag bleiben einige Gäste bis nach Cres an Bord, wo auch die zweite Velotour dann enden wird. Bis zu 1000 Höhenmeter verspricht diese Tour, was uns nicht weiter beunruhigt; über Mittag konnten wir unsere Akkus aufladen und somit sind wir startklar für neue Aktivitäten. Obwohl wir wieder fast 40 km abspulen, ist die Tour nicht sehr anspruchsvoll. Wir fahren hauptsächlich auf den neu ausgebauten kurvenreichen Hauptstrassen, wo unsere Räder zügig rollen. Etwas ungemütlich ist es, wenn Autos und Motorräder an uns vorbei rasen; es scheint, die Tempolimits von 50 km/h gelten wohl nur für Radfahrer. Am späteren Nachmittag erreichen wir Cres, aber «My Alpha» ist noch gar nicht hier! Bei diesem fantastischen Wetter setzen wir uns noch so gerne an die Sonne und bestellen erst einmal ein Bier oder was auch sonst. Der Blick auf die fröhlich farbige Häuserfront von Cres mit den nostalgischen Fischerbooten im Hafenbecken ist sensationell. Bald ist aber auch das Schiff im Hafen und nach einer kurzen Dusche flanieren wir zum romantischen Dörfchen. Den Abend verbringen wir individuell in einem der einladenden Restaurants. Langsam wird uns bewusst, dass unsere Reise schon bald zu Ende geht – unglaublich, wie schnell die Zeit auf so einer abwechslungsreichen Ferienreise vorüber geht.

7. Tag | Freitag, 18. Oktober: Cres - Rijeka

Die Wetterprognosen sind schlecht. Trotzdem stehen die meisten Räder vor dem Schiff bereit, denn wir wollen uns am letzten Tag vor der Rückfahrt mit dem Bus noch einmal bewegen. Die 15 km lange Route führt um die Bucht von Cres. Die dunklen Wolken begleiten uns auf dem hübsch angelegten Velo- und teilweise Spazierweg direkt am Wasser entlang. Plötzlich wird abgebremst, denn die ersten Tropfen fallen. Kaum sind wir perfekt eingehüllt in Plastik, stellen wir amüsiert fest,  dass der Regen schon wieder vorbei ist. Nach einer halben Stunde sind wir beim grünen Leuchtturm angelangt. Dieser gibt ein schönes Fotosujet ab, sonst erfüllt er kaum einen Zweck. Auf dem selben Weg geht es wieder zurück, umfahren Cres etwas oberhalb dem Hafen bis wir am anderen Ende der Bucht sind, wo der rote Leuchtturm steht. Hier machen wir eine kleine Kaffeepause. Kurz nach 11 Uhr parken wir unsere Räder ein letztes Mal vor dem Schiff, entnehmen die Akkus, um diese aufzuladen. So sind diese für die nächsten Biker wieder einsatzbereit. Ein letztes Mal laden die Matrosen und Veloguides alle Räder auf das Heck – welch ein Service! Und schon heisst es «Leine los»! Westlich der langgezogenen Insel Cres entlang, fahren wir zum Festland nach Rijeka, wo wir dann den letzten Abend verbringen. Unser letztes Mittagessen an Bord wird nochmals von Monika mit ihrer Panflöte abgerundet – ein wahrlich würdiger Abschluss dieser unwahrscheinlich fröhlichen, kameradschaftlich geprägten Reise durch die Kvarnerbucht, wo wir 7 Inseln besucht haben. Um 15 Uhr erreichen wir Rijeka, wo wir ausschiffen. Das Nachtessen ist individuell und so verbringen wir die freie Zeit in dieser – im Moment trostlos anmutenden, verregneten – Hafenstadt.

8. Tag | Samstag, 19. Oktober: Rijeka - Schweiz

Ab 6 Uhr können die Koffer verladen werden; Helmut hat den Bus bereitgestellt und die Velos sind bereits aufgeladen. Für Erheiterung sorgt der Standort der Twerenboldbusse (auch das zweite Schiff, die «Aria» ist zeitgleich mit uns in Rijeka angekommen): sie stehen winzig klein vor einer pompösen, stattlichen Yacht, die gemäss «Google» einem russischen Oligarchen gehören soll. Statt dem Frühstück auf dem Schiff, erhalten wir ein kleines Lunchpaket – wunderbar. Kaffee gibt es an Bord des Busses, serviert von Edi und Maria; somit starten wir gut versorgt in den Tag! Die fast 12-stündige Rückreise ist durch einige Stopps in Raststätten gut machbar, dort kann man auch noch ein paar nette Souvenirs und Leckereien für zuhause einkaufen. Die meisten Passagiere aber schlafen erst einmal eine Runde und plaudern anschliessend munter mit den Sitznachbarn oder wie es heute halt so ist – man beschäftigt sich nach Lust und Laune mit dem Handy. Die Rückreise verläuft reibungslos und wir kommen früh in Rütihof an. Dort verabschieden wir uns herzlich voneinander in der Hoffnung auf ein Wiedersehen. Die Fahrt mit den Zubringer-Bussen geht unverzüglich weiter und wir kommen unverhofft früh zuhause an.

Diese Reise mit Schiff und Velo ist einmalig: hat man doch das Hotel stets bei sich und doch immer wieder vor neuer Kulisse. Mit rund dreissig Passagieren ist die Gruppe überschaubar und sorgt für ein gemütliches Miteinander. Die Velorouten sind abwechslungsreich und mit den heutigen Fahrrädern sehr gut zu befahren. Dank Akku schafft man problemlos die hügeligen Etappen, wo man eine prächtige Aussicht auf reizende Dörfer und Buchten hat. Dank mehrheitlich sonnigem Wetter dürfen wir behaupten: eine sensationelle Woche liegt hinter uns!

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